Altersvorsorge
Höheres Renteneinstiegsalter ab 2012 – auch bei privater Altersvorsorge
Ab 2012 gilt sowohl bei der gesetzlichen Rentenversicherung als auch bei der privaten Altersvorsorge ein höheres Renteneinstiegsalter. Wollen Sie im Bereich der Privatvorsorge noch vom niedrigeren Eintrittsalter profitieren, müssen Sie noch 2011 einen Vertrag abschließen.
Gesetzliche Rente
Für Menschen, die 1947 geboren sind, gilt die Regelaltersrente von 65 Jahren + 1 Monat. Wer am 1. Januar 1947 geboren ist, kann also frühestens am 1. Februar 2012 in Rente gehen. Ab diesem Geburtsjahrgang erfolgt die Erhöhung des Renteneintrittsalters
in Ein-Monatsschritten. Für Jahrgänge nach 1958 wird es in Zwei-Monatsschritten angehoben. Somit gilt, dass alle ab Jahrgang 1964 erst mit 67 Jahren die Regelaltersrente erhalten können.
Zudem werden die Rentenleistungen immer geringer. Schon wer heute in Rente geht, erhält nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung im Schnitt nur 720 Euro. Die Rente wird weiterhin sinken. Der Bundesregierung zufolge werden knapp 20 Prozent der gegenwärtigen Vollzeit-Arbeitnehmer im Alter von Sozialhilfe abhängig sein. Möchten Sie Ihr Lebensniveau im Alter beibehalten, ist eine private Vorsorge unverzichtbar.
Private Altersvorsorge
Im Bereich der Privatvorsorge gilt ab 2012 das erhöhte Renteneinstiegsalter von 62 Jahren. Wenn Sie erst nach 2011 einen Vorsorgevertrag abschließen, lohnt es sich erst mit 62, die Privatrente zu erhalten. Lassen Sie sich die Rente vorher auszahlen, so müssen Sie auf Steuervergünstigungen verzichten und somit einen hohen Geldverlust hinnehmen.
Schließen Sie noch 2011 einen Vertrag zur Riester Rente, Rürup Rente oder zu einem anderen Vorsorgeprodukt ab, können Sie schon ab 60 steuervergünstigt die Privatrente beziehen.
Welche Form der Altersvorsorge und welcher Tarif für Sie am besten geeignet sind, erfahren Sie beim kostenlosen Beratungsgespräch mit einem Experten. Weitere Infos hier.
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Basisrente: Arbeitsministerium plant Reformen
Die finanzielle Sicherheit im Alter wird immer mehr zum Dauerthema auf der politischen Bühne. Hintergrund: In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Ruheständler, die Geld zur Rente hinzuverdienen müssen, gestiegen. Und auch das Thema Altersarmut rückt immer stärker in den Fokus von Verbrauchern und Politik.
Mit dem Regierungsdialog Rente sitzen nun Verbände, Experten und die Politik an einem Tisch, um über die Zukunft der Alterssicherung zu beraten. Ein Punkt, der garantiert zur Sprache kommen wird, ist die Basisrente.
Einheitliches Rentenniveau für alle
Aus Sicht mancher Experten wäre es sinnvoll, ein einheitliches Rentenniveau im Bereich der Basisrente einzuführen – in Analogie zum Mindestlohn. Auf diese Weise ließe sich sicherstellen, dass all Ruheständler finanziell überleben können, egal, wie hoch der geleistete Beitrag zur Rentenversicherung ausfällt.
Allerdings dürfte sich die Politik gegen dieses Konzept sperren. Eine Mindestrente sieht das Arbeitsministerium als nicht finanzierbar an. Ein Ausweg: Wenigstens wer ein Arbeitsleben lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, könnte von staatlicher Seite die Basisrente aufgestockt bekommen, um so über das Niveau der Grundsicherung zu steigen.
Private Altersvorsorge – zwischen Traum und Wirklichkeit
Für viele Experten ist die private Altersvorsorge zunehmend wichtiger geworden. Mit der Riester- und der Rürup-Rente hat die Bundesregierung sogar staatlich geförderte Mittel dazu geschaffen. Es bleibt aber ein Problem für viele Betroffene bestehen – die finanzielle Situation während der Erwerbstätigkeit.
Bereits jetzt ist ein Teil der deutschen Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor tätig, Tendenz steigend. Damit bleibt am Monatsende wenig Geld übrig, um für den Lebensabend über die gesetzliche Basisrente hinaus vorzusorgen. Eine Entwicklung, die sich aus Sicht vieler Sozialverbände auch in Zukunft fortsetzen und die Rentendebatte belasten wird. Es kann daher nicht nur darum gehen, die Rentenbezüge aufzustocken. Eigentlich müsste der Hebel bereits früher, bei der Lohnhöhe im Erwerbsleben ansetzen.
Generationsvertrag bald nicht mehr realisierbar!
Kümmern sich unbedingt darum, dass Sie fürs Alter richtig vorgesorgt haben. Wenn Sie dies nicht tun, wenn Sie damit auf die Nase fallen. Wir haben einen wunderbaren Sozialstaat, der uns jetzt noch vor allen Übeln bewahrt, wir wissen nicht wie es ist nichts zu haben, wir wissen auch nicht wirklich wie es ist in Armut zu leben.
Bald werden wir es wissen, denn die Demographie wird unseren Sozialstaat das Genick brechen vielleicht ist Ihnen einmal aufgefallen wie wenig Menschen heutzutage noch geboren werden. Nur wenige Frauen widmen sich heute noch der Kindererziehung, die meisten machen Karriere. So schön dies auch ist, weniger Kinder bedeuten, dass es demnächst weniger Menschen gibt die in der Lage sind unseren Sozialstaat zu finanzieren.
Das bedeutet, dass keiner mehr in der Lage sein wird zum Beispiel die Renten zu bezahlen. Sicher ist Ihnen bekannt, dass Sie als Arbeitnehmer keine Rente ansparen, sondern die Renten der aktuellen Rentner bezahlen. Das nennt sich Generationenvertrag und beruht darauf, dass es immer mehr Arbeitnehmer gibt als Rentner.
Das wird aber nicht mehr lange der Fall sein. Es dauert nur noch wenige Jahre, dann wird es genauso viele Rentner geben wie Arbeitnehmer, was bedeutet das auf einen Rentner ein Arbeitnehmer kommt, der den Rentner bezahlen muss. Dass das nicht geht, dürfte jedem klar sein, es ist auch nicht mehr abzuwenden, die einzige Chance die man hat um im Alter nicht zu verarmen ist privat vorzusorgen.
Wer keine private Altersvorsorge betreibt, wer keine Geldanlagen besitzt, wer keine Steuertricks ausnutzt, wer nicht darüber nachdenkt das Geld sparen eine gute Idee ist, der ist in Zukunft auch selber daran schuld wenn er in seiner kleinen Seniorenwohnung langsam verhungert. Denn heute ist es nun wirklich kein Geheimnis mehr, dass die Demographie uns bald enorme Schwierigkeiten bereiten wird. Jeder weiß es, wer es ignoriert ist selber schuld. Seien Sie nicht schuld an Ihrem eigenen verderben. Betreiben Sie Altersvorsorge, wie auch immer.
Geld sparen um im Alter gut dazustehen.
Erwachsene erzählen ihren Kindern immer, dass sie Geld sparen sollen, wenn sie sich etwas leisten möchten. Aber wie steht es um die Eltern? Interessanterweise, haben die Eltern oft vergessen was Ihnen deren Eltern damals erzählt haben.
Auch Sie sollten Geld sparen, damit sie sich später etwas leisten können. Aber leider wird vergessen, dass das später nicht in zehn Jahren ist, sondern vielleicht in 30 Jahren, wenn man in Rente geht.
Dann braucht man das Geld sehr dringend, denn es ist absolut ungewiss wer die Renten in Zukunft bezahlen soll. Es gibt viel zu wenig junge Menschen, die die Rentner von morgen bezahlen sollen. Jeder Politiker weiß es, im Grunde genommen weiß es auch jeder Bürger, aber das Problem wird schlichtweg verleugnet oder ignoriert. Die meisten Menschen stecken den Kopf in den Sand, und die Gewinner werden die sein, die sich rechtzeitig um ihre Altersvorsorge gekümmert haben.
Natürlich ist das Geld sparen keine spannende Angelegenheit, der Verzicht ist nie leicht, aber die Belohnung für den Verzicht ist meistens enorm. Außerdem fördert der Staat noch Altersvorsorge, und es gibt diverse Steuertricks, die einem die Altersvorsorge erleichtern. Sie sollten sich von einem Fachmann beraten lassen, der kennt diese Steuertricks und ist in der Lage für sie den optimalen Sparplan zu erstellen.
Generell gilt, je früher Sie anfangen, desto günstiger Ihre Ausgangssituation. Wenn Sie mit jungen Jahren, zum Beispiel mit 20 Jahren, beginnen zu sparen, müssen Sie das ganze Leben lang sehr wenig einzahlen um Ihre Rentenlücke zu schließen. Wenn Sie aber erst mit 50 Jahren auf den Gedanken kommen etwas für die Rente zu tun, werden Sie erschrocken darüber sein welche Aufwendungen man dann leisten muss. Es ist dann unmöglich wird Ihre Lücke zu schließen, Sie können lediglich den Fall abmildern. Aber wenig ist schließlich auch immer noch besser als gar nichts.
Altersarmut umgehen?
Ich bin sicher dass Sie das eine oder andere Mal davon gehört haben das es wichtig ist für das Alter vorsorgen, nur leider haben sie wahrscheinlich den Gedanken immer wieder verworfen. Es wird Ihnen in den Medien erzählt, es steht sogar auf ihrem Rentenbescheid das Sie etwas tun müssen, aber vielleicht haben auch Sie wie viele andere Menschen einfach den Kopf in den Sand gesteckt, und sehen nun einer grausigen Zukunft entgegen.
Vielleicht waren sie sogar bereits einmal bei Ihrem Finanzberater, der Ihnen dann erzählt haben könnte dass sie nun mit ihren 50 Jahren jeden Monat 300 € sparen müssten um Ihre Rentenlücke zu schließen. Sie haben das vielleicht für einen Witz gehalten, konnten das nicht glauben, und haben einfach nichts getan. Dieser Situation können junge Menschen ganz einfach entgehen, indem sie früh genug beginnen etwas Geld zurückzulegen.
Sie glauben gar nicht was sie mit 50 € Sparbeitrag erreichen können, wenn die Spar Phase lang genug ist. Der Zinseszinseffekt sorgt dafür, dass am Ende horrende Summen dabei herauskommen und selbst wenn sie nicht glauben wollen das die Rente im Alter nicht ausreicht, dann können Sie sich über einen hohen Geldbetrag freuen wenn sie in Rente gehen.
Mit diesem Geldbetrag kann man sich einige Träume erfüllen, zum Beispiel ein Eigenheim im Ausland kaufen. Altersvorsorge und Geldanlagen sind immer sinnvoll, Geld sparen hat noch nie jemandem geschadet. Den ganzen Rentnern heute geht es nur so gut, weil sie durch den Krieg gelernt haben, dass man in der Zeit sparen soll, dann hat man Geld in der Not.
Leider weiß das heute kaum noch einer, und es wird alles Geld verprasst, man hält es für eine kluge Entscheidung heute zu leben, und zu hoffen dass morgen alles gut wird. Man glaubt alles wird sich von alleine regeln, das wird nicht passieren. Sie sollten Geld sparen, und Ihren Kindern beibringen das selbige zu tun.